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Sonntag, 18. Dezember 2016

Eine schwierige Aufgabe



 Hallo Leute!
 
Nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde nur spazieren gehen und mit Kollegen spielen oder schlafen.
 
Meine Hauptaufgabe ist es, Frauchen zu helfen und das mache ich oft und gerne! Der Spaziergang, das Apportieren von Ball und Frisbee und das Spielen mit anderen Fellnasen sind meine Belohnung für die Hilfe, die Frauchen von mir erhält. 
 
Im Moment üben wir an einer großen Aufgabe.
 
Frauchen sagt: "porta apri" und ich öffne die Eingangstür. Das klappt schon wirklich gut. Es ist eine wirklich wichtige Aufgabe, denn wenn Frauchen mal aus dem Rollstuhl fallen sollte, müssen wir Hilfe holen, weil sie alleine nicht wieder in den Rollstuhl kommt. Im Haus hat niemand einen Schlüssel für die Wohnung und so ist es meine Aufgabe, die Haustür zu öffnen, wenn Frauchen das sagt. Dann bekomme ich das Hörzeichen "chiama"  und belle so lange, bis die Nachbarn aufmerksam werden.
 
 
 
Simone war vor einigen Tagen hier und wir haben das durchgesprochen,. Das Öffnen der Tür klappt gut, aber ich soll auch lernen, die Tür aufzumachen, wenn Frauchen auf dem Boden oder im Bett liegt.
 
Das habe ich noch nicht so richtig verstanden. Wenn Frauchen weiter weg ist, weiß ich nicht, was ich machen soll, wenn sie das Hörzeichen "porta apri" gibt.
 
Simone hat erklärt, dass es für Hunde sehr schwierig und immer wieder eine neue Aufgabe ist, wenn sie Hörzeichen bekommen und die Situation anders als gewohnt ist. So zum Beispiel, wenn Frauchen nicht im Rolli sitzt, sondern irgendwo liegt oder weiter weg von der Tür steht.
 
Wir müssen die Aufgabe nun Schritt für Schritt aufbauen.
 
Wir werden das schaffen! Ich bin ja schlau!

Freitag, 16. Dezember 2016

Eiskalte Tage


So sieht das Wetter von der Terrasse betrachtet seit Anfang November bei uns aus. Es ist zwar bitterkalt, aber ganz toll sonnig und der blaue Himmel macht richtig Spaß. Aber der Ausblick täuscht. Wir haben gerne auch mal Minustemperaturen. So schön das tagsüber ist - leider ist es um 17.00 Uhr schon dunkel und dann machen wir es uns zuhause gemütlich.

 

Morgens bin ich dann auf dieser weißen Wiese unterwegs und soll mich da hin hocken für meine Geschäfte - brrrrr, kalt!

 
Da bin ich abends froh, wenn wir wieder in unserem warmen Zuhause sind und ich mich gemütlich einkuscheln kann. Ich habe das Gefühl, auch Frauchen mag es, wenn sie wieder in der Nähe der Heizung ist. 

Dicke Freunde


Ich finde ja, ich bin auch in schwarzweiß sehr niedlich! Kann ich nicht herzallerliebst gucken? Gib mir ein Leckerli, Frauchen! Ich verhungere gleich! Wiiiiirklich!


Also gut, ich sehe ein, zuviele Leckerlis sind auch nicht soooo toll. Hier versuche ich, die dicke brauen Labradorhündin Luna zum Spielen zu überreden - sie ist erst 5 Jahre alt und es ist sehr schwierig, sie dazu zu kriegen, dass sie sich mal bewegt!

 
Los, Du dicker brauner Labi! Beweg Dich! Ich will spielen!
 
 
Los jetzt!
 
 
Yeah, sie ist aufgestanden!
 




Na bitte, geht doch!

Also das war jetzt wirklich Schwerstarbeit, diese dicke Fellnase in Bewegung zu kriegen. Ein bisschen kann ich verstehen, dass Frauchen nicht will, dass ich zu viel nasche. So dick will ich nun wirklich nicht werden. Aber es schmeckt mir immer so gut!

Alltag




Boah, wie die Zeit vergeht! Jetzt brennen bei uns schon drei Kerzen auf dem Couchtisch. Rundherum werden alle Leute immer nervöser. Frauchen sagt, dass Weihnachten naht und dass das jedes Jahr immer total plötzlich kommt und dann alle wie wild die Geschäfte stürmen auf der Suche nach Geschenken für die Lieben.

Wir lassen uns von der Hektik nicht anstecken und sind - wie immer - nachmittags lange unterwegs. Es ist verdammt kalt, aber das hält uns Fellnasen nicht davon ab, fröhlich über die Wiesen zu toben.

 
Das sind meine Kumpels von der Hundewiese. Ihr seht richtig: hier ist alles vertreten, vom Labrador über den Airedale-Terrier bis zur Deutschen Dogge. Wir sind eine lustige Truppe!
 
 
Zwischendurch seile ich mich immer mal ab auf der Suche nach Fressbarem. Zuhause kriege ich ja nix. Diese zwei Mahlzeiten am Tag, die Leckerlis zwischendurch und das Biskuit nachts reichen doch nicht wirklich für einen immer hungrigen Labrador. Frauchen versteht das nicht!
 
 
Auf unserem weiteren Spaziergang sind da schon wieder diese blöden weißen Fellknäule. Die blöken immer noch wie wild. Ich will am liebsten abhauen, aber ich bin an der Leine. Mit diesen Viechern werde ich mich in diesem Leben nicht mehr anfreunden. Jeden Tag stehen die auf einer anderen Wiese und immer muss ich da dran vorbei! Muss das sein?

Dienstag, 6. Dezember 2016

Nikolaus-Geschenk



 
Es ist der 6. Dezember und der Nikolaus hat mir ein Geschenk gebracht!
 

Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so genau weiß, was das sein soll, dieses komische Ding, das so gut nach Leckerlis riecht, an die man dann nicht dran kommt!
 
Sehr merkwürdig!
 
 
 
 
Frauchen macht einen von den grünen Knöpfen ab und dann geht endlich eine gelbe Schublade auf, so dass ich ein Leckerli rauskramen kann. Ich versuche alles: schnüffeln, schieben, lecken, kratzen, beißen! Aber die Leckerlis kommen nicht raus. Schon rutscht das ganze Ding unter die Couch, aber Erfolg habe ich nicht!
 

So, das rosa Hütchen habe ich weg bekommen. Da ist ein Leckerli drunter! Da müssen noch mehr sein! Die gelben Schieber sind einfach nicht zu bewegen. Da hilft sicher nur rohe Gewalt!


So, alle Leckerlis gefunden! Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich es nicht alleine hinbekomme. Frauchen hilft. Das muss besser werden!

 
Ich muss das Prinzip erst mal genau verstehen. Dann wird das wahrscheinlich einfacher, an die Leckerlis zu kommen. Im Moment übe ich noch - aber das wird schon! Frauchen findet, das ist eine gute Beschäftigung für mich. Wieso eigentlich? Sie könnte mir die Leckerlis doch auch direkt geben und ich verbringe die Zeit dösend auf meinem posto!

Stöckchen

 
Bei uns zuhause ist es jetzt auch überall geschmückt und es hängen Lämpchen im Fenster. Kann mir mal einer sagen, was da los ist? Überall blinkt und blitzt es und von den komischen, überall rumstehenden Bäumen habe ich ja schon berichtet.
 
 
Morgens ist es auch gar kein Vergnügen, auf die Stacca-Wiese zu laufen. Es ist alles weiß und kalt!
 
 
 
Nachmittags sind wir wieder in der Sonne unterwegs. Ich bin ja ein Arbeitshund und sorge mal für Nachschub beim Kaminholz - dabei hat Frauchen gar keinen Kamin!
 
 
 
Macht ganz schön was her, dieses "Stöckchen"!
 
 
 
Frauchen findet es zwar lustig, dass ich den Stock rumschleppe, aber das Dessi-Gehen ist irgendwie schwierig mit dem Riesenteil im Maul!
 
 
 
Komm Frauchen, wir gehen heim! Es ist kalt!


Kalter Wind

 
Hey Leute, ist das kalt geworden! Kaum ist Dezember, schon sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Und es weht ein eisiger Wind in der ersten Dezemberwoche. Es ist super-sonnig, aber was nützt das bei 5 Grad unter Null?
 
Frauchen überlegt sich deshalb, eine Tour am Rhein lang, über den Rhein, durch die Schweiz wieder zurück nach Hause zu laufen. Dort geht es durch ein Waldgebiet, so dass es nicht ganz so windig ist.
 
 
Der Ausblick auf den Rhein ist echt toll, aber kalt ist es trotzdem!
 
 



Könnt Ihr Euch überhaupt vorstellen, wie viele Stöckchen in so einem Wald rumliegen? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit nagen!
 

Und es riecht überall so interessant. Hier könnte ich mich stundenlang aufhalten, aber Frauchen scheint ein bisschen zu frieren und will weiter! Blöd!

Auf der Schweizer Seite treffen wir ein anderes schwarzes Schlappohr. So ein kleiner Schlingel, der wie wild herumrennt: ein Labi aus Allschwil. Der Welpe heißt Elton und wohnt bei einer Patenfamilie. Wir toben herum. Wir sind so schnell, dass Frauchen kein Foto machen kann. Aber lustig ist es !



 
Im Schweizer Ort ist alles geschmückt und hängt voller Lämpchen. Ich weiß ja nicht was das soll, aber überall stehen jetzt Tannenbäume rum, wo vorher nur Straße war!
 
 
Den Baum muss Frauchen auch gleich noch fotografieren. Ich will kurz rumschnüffeln, aber ich darf nicht! Da wo Bäume sind, das muss doch Wald sein, oder?
 
 
 
Das war aber auch ein langer, anstrengender Spaziergang und sogar mir ist ein bisschen kalt. Frauchen hat mir eine Kuscheldecke übergelegt. Da schläft es sich gleich mal viel besser. Ich bin gar nicht verwöhnt! NEIN!


The end

Liebe Freunde, dies ist mein letzter Post hier. Ich bin heute bei Frauchen ausgezogen. Meine Assistenzarbeit ist beendet.  Schweren Herzens ...